Deng Anqing :Das göttliche Sein und die individuelle Freiheit.Über das Problem der Einheit in der Ph

选择字号:   本文共阅读 2852 次 更新时间:2008-11-29 18:15:30

邓安庆 (进入专栏)  

  

  Deng Anqing /China*

  

  

  Wie allgemein bekannt,hat Schellingsphilosophische Entwicklung verschiedenen systematische Entwicklungsstufen durchlaufen. Sie wechselte von der Naturphilosophie über die transzendentalphilosophie zur Identitätsphilosophie im Jahre 1801,und endete schließlich im Übergang von der Philosophie der Freiheit in die Philosophie der Mythologie und Offenbarung . Alle diese philosophische Theoriekonzepte behaupteten für sich den Anspruch der Selbständigkeit.Sie konnten in den Doppelstruktur des universalen Gesamtsystems der Spätphilosophie nur integriert werden, wenn sie als Moment eines umfassenderen Ganzen hineinwachsen konnten. Diese besondere Problemlage der schellingschen Philosophie,die keinen Systemanspruch hatte,sondern ihr Ziel in der systematischen Problementfaltung sah,bereitete nicht nur den Zeitgenossen Schwierigkeiten des verständigen Nachvollzugs,sondern hatte auch Auswirkungen auf die wissenschaftliche Forschungslage insgesamt. In der Forschung ergab sich immer wieder die Frage nach der „Einheit“ seiner philosophischen Entwicklung ,die umstritten blieb[1]. Früher Interpretationen neigten dazu,die die Philosophie Schellings in eine Früh-und Spätphase zu unterteilen,wobei die erste Phase rationalistisch und die Spätphilosophie als irrationalistische interpretiert wurde.Jedoch birgt diese Unterscheidung zwischen einer Früh- und Spätphilosophie gewisse Nachteile und Schwierigkeiten,denn sie kann die beiden Teile nicht mehr zusammenfügen und hebt die angestrebte Einheit der Philosophie auf.Das führt zu Einseitigkeiten der Betrachtung, denn das Festhalten am besonderen Gegenstand fixiert die Zweiteilung,macht sie unauflöslich und verhindert somit das eigentliche Anliegen,die schellingsche Philosophie zu erforschen.

  

  Folgende Überlegungen möchte ich meinem Referat voranstellen.Ich werde zunächst die Metaphysik des Philosophen erfoschen(Abschnitt I),um so die Anschauung der Totalität erfassen zu können.Dann werde ich auf einigen spezielle Gegenstände eingehen (Abschnitt II),die von Schelling in der Frühphilosophie ausführlich behandelt werden,um so zu zeigen,wie jeder besondere Teil sich in diese Totalitätskonzeption eingliedert.Anschließend widme ich mich dem Thema der Freiheit in der Schrift von 1809,die als Einheit von Kontinuität und Diskontinuität den Zusammenhang von der Früh-und Spätphilosophie darstellt,und abschließend erörtere ich das Verhältnis des göttlichen Sein zur individuellen Freiheit in der Philosophie der Offenbarung.somit hoffe ich,das Problem der Einheit in der Philosophie Schellings darstellen zu können.

  

  I. Schellings Metaphysik

  

  Schellings Philosophie war offen,schon von Anfang an hatte er kein verschlossenes dogmatisches System,sondern er entwickelte seine philosophischen Anschauung systemtisch weiter.Es lassen sich bei Schelling verschiedene Perioden seines Denkens unterscheinen.was Philosophie ist,und was Philosophie zu leisten hat,dafür hatte er schon anfänglich die Frage nach der unbedingten Form und dem Prinzip der Philosophie gestellt.Schellings frühe Philosophie ist ein Ringen um die Aus-und Neuformulierung der von Kant und Fichte aufgeworfenen Fragen. Betrachten wir die Metaphysik in der ersten Ausformulierung ,so können wir feststellen,dass sie den Begriff „Gott“ bereits hier in der Selbstbewusstseinstheorie integriert,aber dass sie ihn erst vollständig in der Philosophie der Offenbarung geben kann. Für die transzendentalphilosophische Reflexion ist es wichtig,Gott zu setzen:“Wir wollen...nicht wissen,Was Gott für sich sebst ist,sondern was er für uns in

  

  Bezug auf unser Wissen ist“[2].In der Sphäre des Wissens,kann Gott nicht mehr unbedingter Realgrund sein,sondern er ist selbst Objekt unseres Wissens geworden und so in den Prozess des Fortschreitens integriert .Der Prozess des Werdens begründet also seine Notwendigkeit und dies ist zugleich bedeutsam für die systematische Entwicklung.Denn Philosophie mit dieser Prämisse kann im Werden nur etwas realisieren,das in ihrem Ursprung bereits angelegt ist:Sie kann ,da das Wissen hier ein Vernuftwissen ist,nur etwas „Vernünftiges“ produzieren und da ihr Grund in Gottliegt,ist das Vernünftige etwas wahrhaft Wirkliches,denn es hat einen unbedingten Grund.In der Spätphilosophie hat Schelling diesen Gedanken der Metaphysik weiter entwickelt.Es bleibt das unveränderliche Thema seines Philosophierens.

  

  Das Wesen der Philosophie bestimmte Schelling hier in seiner poetisch schönen Sprache als Liebe zur Weisheit .Er führt aus:„Schon der Name Philosophie enthält,daß sie wensentlich ein Wollen,Philosophie heißt Liebe,Streben nach Weisheit.“[3].Er hatte die Weisheit von Klugheit unterschieden und meinte,dass die Klugheit schon demjenigen zugeschrieben wird,(点击此处阅读下一页)

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